Remigi oder Remigius Amstad-Kiser war der Sohn des Landwirts und Sägewerksbesitzers Josef Anton 3. Maria Amstad-v. Büren (23.06.1819-15.04.1867) und der Josefa Katharina Franziska Aloisia geb. v. Büren (03.06.1832-12.08.1910). Die Mutter stammte aus der ehemaligen Magistratenfamilie v. Büren, die ehmals auf dem Hof zu Buochs wohnte und auf die Ministerialadelsfamilie v. Büren auf der kleinen Burg Büren zurückgeht.
Väterlicherseits ist Remigi nachweislich ein direkter Nachfahre des Konrad Scheuber zu Altsellen und des Nikolaus v. Flüe, durch seine Vorfahrin Veronika Amstad-Z`Rotz(+31.12.1643). Deren Großmutter war Dorothea Z`Rotz-Scheuber. (Dies kann anhand der Abstammungs-Daten im Staatsarchiv nachgewiesen werden.)
Remigi war ein tempramentvoller Mensch, eine Frohnatur sowie ein leidenschaftlicher Schütze bei der `Schützengesellschaft Ennetmoos`. Von 1909-1911 war er Präsident der Schützengesellschaft und von 1930-1935 Schützenvater. Er bewirtschaftete die Säge in Rohren/Ennetmoos, ein Erbe seines Vaters.
Seine Ehefrau war Karoline (28.04.1862-30.08.1926) aus der Familie Kiser von Sarnen.
Aus der Ehe mit Karoline gingen zehn Kinder hervor: Josef Remigi, Josef Walter, Hermina Agnes, Agnes, Josef, Otto Anton, Alfred, Bertha, Marie, Marta Bernadette.
Im Volksmund war er als Sagenmigi bekannt und geschätzt.
(siehe Zeitungsartikel im Nidwaldener Volksblatt vom 06.11.1935, Nachruf zu seinem Tod)
Seine letzten Jahre verbrachte er auf Allweg, bei seinen Verwandten.